WWI - Wader Wetlands Inlands -

Ein Naturschutzprojekt des NABU

Abfahrt zum Projekt WWI an den Fluß Pripjat in die Ukraine
Abfahrt zum Projekt WWI an den Fluß Pripjat in die Ukraine

Das Projekt WWI hat zum Ziel, Datenmaterial gegen EU-Planungen zu Flusskanalisierungen bereit zu stellen. In diesem Falle gegen Planungen, eine Großschifffahrtautobahn von der Oder über Netze, Weichsel, Bug, Pripjat und Dnjepr zum Schwarzen Meer zu installieren. Flussausbauten zum Zwecke voluminöser Schiffbarkeit und "schadloser" Hochwasserabführung, haben immer und nachgewiesenermaßen zu ökologischer Beschädigung ganzer Flusssysteme, mit Einzugsgebieten, inklusive Auensystemen geführt.

 

Aus diesem Grunde ist für den NABU Gegensteuern erforderliche Maxime. Um zur Zeit der Planungsverfahren (Raumordnung und Planfeststellung) über ausreichend Basisdatenmaterial zu verfügen, wurde WWI vom NABU Regionalverband Westhavelland ins Leben gerufen.

Das Projekt WWI hat zum Ziel, Datenmaterial gegen EU-Planungen zu Flusskanalisierungen bereit zu stellen. In diesem Falle gegen Planungen, eine Großschifffahrtautobahn von der Oder über Netze, Weichsel, Bug, Pripjat und Dnjepr zum Schwarzen Meer zu installieren. Flussausbauten zum Zwecke voluminöser Schiffbarkeit und "schadloser" Hochwasserabführung, haben immer und nachgewiesenermaßen zu ökologischer Beschädigung ganzer Flusssysteme, mit Einzugsgebieten, inklusive Auensystemen geführt.

Aus diesem Grunde ist für den NABU Gegensteuern erforderliche Maxime. Um zur Zeit der Planungsverfahren (Raumordnung und Planfeststellung) über ausreichend Basisdatenmaterial zu verfügen, wurde WWI vom NABU Regionalverband Westhavelland ins Leben gerufen.

  • Die Bekassine (Gallinago gallinago) ist als Schlüsselart nominiert worden, weil durch vielfache Wiederfundmeldungen bekannt ist, dass Brutvögel der gefährdeten Pripjatregion, wie auch weiter westlich gelegener Brutgebiete im wesentlichen in den europäischen Atlantikbereichen überwintern, also in vorwiegend westlichen Richtungen wegziehen.
  • Nicht bekannt ist, welche Rastplätze als Zwischenstationen frequentiert werden. Diese Kenntnis ist jedoch erforderlich, um späterhin aus Fangergebnissen an Bekassinen Veränderungen an durchziehenden Teilpopulationen deuten zu können,da Bekassinen ganz besonders sensibel auf Wasserstandsänderungen reagieren.
  • Als besonderer Aspekt im Rahmen des Projektes, sind seit 2001 virologische Untersuchungen an Nonpasseres - federführend ist die BFA(V) - hinzugekommen.

 

Mit Hilfe von Uferreusen werden Vögel der Feuchtgebiete seit 1996 während des Durchzuges im Teichgebiet bei Dreba gefangen und beringt. Diese Erfassungsdaten geben Aufschluss über das Vorkommen von Arten und deren Bestandsentwicklung sowie über den ökologischen Zustand des Landschaftsraumes.

Kontakt

NABU Arbeitskreis
Teichgebiet Dreba-Plothen e.V.

Ortsstr. 62
07806 Dreba

info{at}nabu-dreba.de

Tel: 0152 26 25 39 29


 

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